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Rotatorenmanschette

Was ist die Rotatorenmanschette? 

Die Rotatorenmanschette ist eine Muskelgruppe, bestehend aus vier Muskeln im Schulterbereich, durch die die Gelenkpfanne in der Schulter gehalten wird. Werden diese Muskeln verletzt oder sind sie eingerissen, so spricht man von einer Rotatorenmanschettenruptur: Bei kleinen Einrissen, die durch Abnutzung oder kleine Traumata erfolgen, wird die Ruptur als degenerativ bezeichnet. Tritt die Läsion durch einen Sturz auf, dann spricht man von einem akuten, traumatischen Riss der Rotatorenmanschette.

Wer ist betroffen und welche Symptome treten auf?

Mit zunehmenden Alter, ab ca. 50 Jahren, und höheren Funktionsanspruch steigt die Wahrscheinlichkeit für ein degeneratives Rotatorenmanschettentrauma. Am häufigsten ist die Supraspinatussehne betroffen.

Eine Rotatorenmanschettenruptur kann lange Zeit asymptomatisch verlaufen und lange unentdeckt bleiben. Betroffene Patient:innen klagen oft über Nachtschmerzen und Kraftverlust oder sind in ihrer mechanischen Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Ein Hochheben des Arms ist nur mehr schwer möglich.

Wie werden die Beschwerden behandelt? 

Eine Rotatorenmanschettenruptur kann je nach Schwere und Ausprägung mit Physiotherapie und Medikamenten behandelt werden. Im fortgeschrittenen Stadium ist meist eine Operation notwendig.

Eine Behandlung der Rotatorenmanschette geht mit einer intensiven Physiotherapie, bestehend aus passiver und aktiver Mobilisation, einher. Grundsätzlich dauert die Behandlung bis zur vollständigen Beschwerde- und Bewegungsfreiheit zwischen drei und sechs Monate.

 

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