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Dupuytren Kontraktur

Bei der Dupuytren Kontraktur ist das Strecken der Finger zunehmend nicht mehr möglich. Auslöser st eine gutartige Wucherung der Faszien der Handfläche, die das langsame Einziehen der Finger verursacht. Männer sind öfters betroffen als Frauen. Meist liegt eine genetische Disposition vor – das heißt die Krankheit wird oft weitervererbt.

Wie verläuft Morbus Dupuytren?

In der Regel verläuft die Dupuytren Kontraktur, auch Morbus Dupuytren genannt, schmerzlos, sodass das nach der Diagnose nicht unbedingt eine Behandlung notwendig ist. Anfangs entsteht ein kleiner Knoten in der Handinnenfläche. Im Laufe der Zeit verstärken sich die Beschwerden zunehmend und letztendlich kann die Bewegungsfreiheit der Finger stark eingeschränkt sein.

Für Morbus Dupuytren gibt es noch keine Heilung, ebenso wenig vorbeugende Maßnahmen, um ein Fortschreiten der Krankheit zu verhindern.

Wie wird die Dupuytren Kontraktur behandelt?

Der richtige Zeitpunkt spielt beim Morbus Dupuytren eine entscheidende Rolle: In einem bestimmten Anfangsstadium kann ein strangauflösendes Enzym -Xiapex®- injiziert werden; damit können oft Operationen vermieden werden.

Je nach Ausprägung und Schweregrad ist auch ein operativer Eingriff möglich, um die Beweglichkeit der Hand wiederherzustellen. Dabei werden die Knoten entfernt oder einzelne Stränge durchtrennt. Im Anschluss an die Behandlung wird die Hand mittels einer Schiene ruhiggestellt und es wird ein Übungsprogramm bestehend aus Ergo- und Physiotherapie vom behandelnden Arzt verschrieben.

 

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