Seite wählen

Bandscheiben­degeneration

Die Sehnen erlauben das Beugen und Strecken der Finger. Unter der Bezeichnung „Schnellender Finger“, auch Tendovaginits Stenosans genannt, wird eine Sehnengleitstörung der Hand beschrieben: Beim Versuch, den Finger zu strecken, bleibt die Beugesehne am ersten Ringband hängen. Das führt zu einem äußert schmerzhaft ruckartigen Bewegungsablauf und zu einem „Steckenbleiben“ der Sehne während der Bewegung. Typischerweise treten die Symptome in den Morgenstunden auf.

Ursachen der Bandscheiben­degeneration

Die Bandscheiben verlieren mit der Zeit an Höhe, so werden die Bänder, die die Wirbelsäule stabilisieren, schlaffer und verlieren an Spannung. Dadurch steigt die Belastung für die Bandscheiben weiter an und sie werden dünner und rissiger. In den meisten Fällen sind die Bandscheiben der Lenden- und Halswirbelsäule betroffen. Typische Symptome sind lokale Rückenschmerzen und Muskelverspannungen. Eine Bandscheibendegeneration kann die Entwicklung eines späteren Bandscheibenvorfalls begünstigen.

Über- oder Fehlbelastungen sowie der normale Alterungsprozess können mögliche Ursachen der Degeneration der Bandscheiben sein.

Wie wird die Bandscheiben­abnutzung diagnostiziert und behandelt?

Die Bandscheibendegeneration ist im MRT gut zu sehen. Eine konservative Therapie wie Physiotherapie kann das Fortschreiten der Abnutzung aufhalten und den Zustand „einfrieren“. Wichtig sind dabei regelmäßige Kräftigungsübungen für die Rückenmuskulatur. Als unterstützende Behandlung kann eine LASERtherapie Beschwerden und Schmerzen lindern.

Schreitet die Degeneration fort, kann es zu einem Bandscheibenvorfall kommen bzw. in weiterer Folge eine Verengung des Wirbelkanals oder sogar die vollständige Versteifung des Bewegungssegments eintreten.

In fortgeschrittenen Fällen kann eine Infiltration notwendig sein. Akute Beschwerden – der sogenannte Hexenschuss – werden mit einer Kombination aus Schmerztherapie, physikalischer Therapie, Strom- und LASERtherapie behandelt. Dauern die Beschwerden länger an, so kommen auch Eigenbluttherapie (ACP) und Infiltrationen zum Einsatz.