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Knorpelschaden im Sprunggelenk

Das Gelenk ist die bewegliche Verbindung zwischen den Knochen. Es ist von einem glatten Knorpel überzogen und ermöglicht reibungslose Bewegungsabläufe. Das Sprunggelenk besteht aus drei Knochen: Schienbein, Wadenbein und Sprungbein, die teilweise von Knorpel überzogen sind. Das Sprungbein ist am häufigsten von Schäden an Knorpel und Knochen betroffen.

Wie kommt es zu einem Knorpelschaden im Sprunggelenk?

Ein lokaler Knorpelschaden im Sprunggelenk tritt meist als Folge von Verletzungen durch Umknicken oder Ausrutschen bzw. Durchblutungsstörungen im Gelenk auf. Ein genereller Gelenkverschleiß, Arthrose des Sprunggelenkes, kann stattdessen mit zunehmendem Alter durch Abnutzungserscheinungen entstehen. Ein Knorpelschaden äußert sich in Schmerzen, Schwellungen und Gelenkblockaden.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Die Diagnose von Knorpelschaden erfolgt über eine klinische Untersuchung und in bildgebenden Verfahren wie MRT. Knorpelschaden im Sprunggelenk müssen meist operativ behandelt werden. Nur bei mild ausgeprägten Abnutzungserscheinungen im Anfangsstadium kann konservativ therapiert werden.

Was hilft gegen Knorpelschaden im Sprunggelenk?

Konservative Maßnahmen mit Physiotherapie helfen, das Sprunggelenk zu entlasten. Tritt jedoch keine Besserung ein oder schreiten die Symptome fort, kann eine Operation weiterhelfen. Bei einem operativen Eingriff wird entweder der Knorpel repariert oder durch körpereigenes Gewebe ersetzt. Dieses Gewebe wird aus Stammzellen aus dem Beckenkamm oder mit Blut versetzt. Der Eingriff erfolgt minimalinvasiv: Der Zugang zum Knorpel ist über Knopflochchirurgie (Arthroskopie) möglich.

Als Therapieergänzung werden hyperbare Sauerstoff- und LASERtherapie eingesetzt. Diese beschleunigen den Regenerationsprozess. Nach rund sechs Wochen ist eine Teilbelastung des Knöchels möglich. Nach ca. drei bis vier Monaten kann die sportliche Aktivität wieder aufgenommen werden.

 

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