Seite wählen

Impingement

Was ist das Impingement – Syndrom der Schulter?

Das Impingement – Syndrom ist eine der häufigsten Schultererkrankungen. Es bezeichnet eine Bewegungseinschränkung des Schultergelenks, die meist sehr schmerzhaft verläuft. Ursache ist eine Einengung des Schulterdachs. In der Folge kommt es zu Entzündungen und Schädigung der Sehnenansätze sowie des Schleimbeutels. Verschleißerscheinungen sowie Verletzungen können das Schulterimpingement begünstigen. Häufig betroffen sind Personen und Sportler:innen, die beruflich Überkopfarbeiten- oder Sportarten ausüben wie Maler, Handballer, u.s.w.

Wie äußert sich die Erkrankung?

Meist beginnt sie mit leichten Schmerzen in der Schulter. Später leiden Patient:innen unter starken Schmerzen beim Ein- und Ausdrehen des Armes, beim seitlichen Heben und in der Nacht, wenn sie auf der betroffenen Schulter liegen. Die Folge sind Einschränkungen der Schulter- und Armfunktion.

Die Diagnose erfolgt meist durch bildgebende Verfahren wie Röntgen oder MRT.

Wie wird das Impingement – Syndrom der Schulter behandelt?

In der Regel wird das Impingement zuerst konservativ mit Physiotherapie und Infiltrationen behandelt. Wichtig ist dabei, auch den Schulterbereich zu kräftigen und eventuell vorhandene Fehlhaltungen sowie falsch eingelernte Bewegungsmuster zu korrigieren.

Bringt die konservative Therapie nicht den gewünschten Erfolg, so ist eine Operation notwendig. Dabei wird der Raum unter dem Schulterdach mittels minimalinvasive Arthroskopie erweitert. Entzündliche Herde werden entfernt und knöcherne Vorsprünge werden ausgeschliffen.