Impingement

Was ist das Impingement-Syndrom? 

Das Impingement-Syndrom ist eine der häufigsten Schultererkrankungen. Es bezeichnet eine Bewegungseinschränkung des Schultergelenks, die meist sehr schmerzhaft verläuft. Ursache ist eine Einengung des Schulterdachs. In der Folge kommt es zu Entzündungen und Schädigung der Sehnenansätze sowie des Schleimbeutels.

Wie äußert sich die Erkrankung? 

Patienten leiden unter starken Schmerzen beim Ein- und Ausdrehen des Armes, beim Heben und in der Nacht, wenn sie auf der betroffenen Schulter liegen.

Die Diagnose erfolgt meist durch bildgebende Verfahren wie Röntgen oder MRT.

Wie wird das Impingement-Syndrom behandelt? 

In der Regel wird zuerst konservativ mit Physiotherapie und Infiltrationen behandelt. Wichtig ist dabei, auch den Schulterbereich zu kräftigen und eventuell vorhandene Fehlhaltungen sowie falsch eingelernte Bewegungsmuster zu korrigieren.

Bringt die konservative Therapie nicht den gewünschten Erfolg, so ist eine Operation notwendig. Dabei wird der Raum unter dem Schulterdach mittels Arthroskopie erweitert. Entzündliche Herde werden entfernt und knöcherne Vorsprünge werden ausgeschliffen.