Gonarthrose

Die Gonarthrose ist eine hochgradige Knorpelabnützung des Kniegelenks. Dabei wird der Knorpel im Kniegelenk zunehmend zerstört. Dies führt zu Symptomen wie Schmerzen, Fehlstellungen und Bewegungseinschränkung.

Die Diagnose wird mittels klinischer Untersuchung und Röntgen gestellt.

Wer leidet unter Gonarthrose und wie wird eine Gonarthrose behandelt?

Üblicherweise tritt die Kniegelenkabnützung bei PatientInnen ab 50 Jahren auf. Als Auslöser gelten auch Übergewicht, genetische Faktoren und Verletzungen.

Im Anfangsstadium können entzündungshemmende und knorpelschützende Medikamente eine Besserung bringen: das Fortschreiten der Krankheit sowie die Bewegungseinschränkung wird verlangsamt und verhindert. Infiltrationen helfen, Schmerzen und Schwellungen zu reduzieren sowie die Mobilität im Alltag zu erhalten. Als Ergänzung der Behandlung wird Physiotherapie verschrieben.

In ausgeprägten Fällen ist eine Operation notwendig. Bei anhaltenden Beschwerden auch der vollständige Gelenkersatz.