Rhizarthrose

Als Rhizarthrose wird die Abnützung (Arhtrose) des Daumensattelgelenks bezeichnet. Meist sind Frauen davon betroffen. Die Rhizarthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung der Hand. Ab 30 Jahren leiden bereits 15 Prozent der Personen darunter.

Wie äußert sich die Rhizarthrose?

Die Beschwerden äußern sich besonders massiv beim Spitzengriff zwischen Daumen und Zeigefinger oder auch beim Daumenschluss, zum Beispiel beim Halten eines Kugelschreibers. Auch einfache Drehbewegungen, wie das Öffnen eines Schraubverschlusses oder das Anheben eines Glases beim Trinken können zur Qual werden.

Grundsätzlich führt eine Rhizarthrose zu einer starken Einschränkung bei allen manuellen Tätigkeiten. Im fortgeschrittenen Stadium leiden Betroffene auch unter Ruheschmerzen und Schmerzen in der Nacht.

Wie wird eine Rhizarthrose behandelt?

Die Diagnose kann meist schon im Rahmen einer klinischen Untersuchung mittels Abtasten des Daumensattelgelenks gestellt werden. Eine sichere Diagnose liefert das Röntgen.

Je nach Ausmaß und Schwere der Rhizarthrose wird konservativ oder operativ behandelt: in einem ersten Schritt werden meist spezielle Daumenschienen (Orthesen) verschrieben, die das Daumensattelgelenk stabilisieren. Schmerzmittel und Salben sowie Infiltrationen und LASERtherapie werden zur Schmerzlinderung eingesetzt.

Bei schwerem Verlauf der Rhizarthrose kann eine Operation durchgeführt werden. Diese erfordert allerdings meist eine langwierige Nachbehandlung von bis zu sechs Monaten.