Hallux Rigidus

Der Hallux Rigidus bezeichnet eine Abnützungserscheinung im Großzehengrundgelenk, zwischen dem ersten Mittelfußknochen und dem Grundglied der Großzehe. Diese Abnützung, auch Arthrose genannt, führt zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen und zu einer Versteifung der Großzehe.

Welche Ursachen führen zum Hallux rigidus?

Männer und Frauen sind gleichermaßen vom Hallux rigidus betroffen.

Meist sind vorangegangene Verletzungen oder auch eine Abnützungserscheinung, Arthrose, die Ursachen für die Entwicklung des Hallux rigidus. Der Hallux rigidus wird im Rahmen einer klinischen Untersuchung und mithilfe einer Röntgenaufnahme diagnostiziert.

Betroffene leiden unter Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Meist ist der Fuß druckempfindlich und das Abrollen schmerzhaft. Es wird in einen „Schongang“ gewechselt, da die Belastbarkeit des Fußes deutlich vermindert ist.

Wie wird der Hallux rigidus diagnostiziert und behandelt?

Der Hallux rigidus wird mittels klinischer Untersuchung und dem bildgebenden Röntgen diagnostiziert. Im Frühstadium werden Einlagen verschrieben. Physiotherapie, schmerz- sowie entzündungshemmende Medikamente bringen meist rasche Besserung. Es sollte auf richtiges Schuhwerk geachtet werden.

Je nach Ausprägung kann der Hallux rigidus auch operativ, mittels Arthroskopie oder einer offenen Operation, behandelt werden.

Bei der offenen Operation erfolgt eine Gelenkstabilisierung und eine Verschraubung des Gelenks. Nach der Operation ist für rund zwei Wochen das Tragen eines Spezialschuhs erforderlich. Danach dauert es noch circa sechs Wochen bis zur Wiederherstellung und bevor die vollen sportlichen Aktivitäten wieder aufgenommen werden können.

Unterstützend zur Operation kommen die Physiotherapie, die milde hyperbare Sauerstoff-, LASER- und Eigenbluttherapie zur rascheren Regeneration zum Einsatz.