Arthrose des Sprunggelenks

Eine Abnützungserscheinung des Gelenkknorpels im oberen oder unteren Sprunggelenkbereich wird als Sprunggelenkarthrose bezeichnet. Häufig davon betroffen sind ältere Patienten mit einer rheumatischen Grunderkrankung oder auch jüngere, die einen Unfall mit Sprunggelenksbeteiligung hatten.
Mit der Sprunggelenksarthrose kommt es zum Knorpelabbau und einer Verkleinerung des Gelenksspalts. Die stoßdämpfende Funktion geht verloren und die Gelenkflächen reiben aneinander. Als Ausgleich bildet sich oft am Gelenkrand neuer Knochen und das Sprunggelenk wird in seiner Beweglichkeit eingeschränkt.

Wie äußert sich eine Gelenkarthrose?

Je nach Ausprägung der Arthrose können die Schmerzen unterschiedlich stark sein. Verursacht die Gelenkarthrose anfangs kaum Schmerzen, so sind später starkes Ziehen im Gelenk und auch Gelenkschwellungen erkennbar. Morgendliche Belastungsschmerzen oder auch Bewegungseinschränkungen – das Gelenk lässt sich nicht mehr richtig abrollen – treten auf.

Wie wird die Arthrose diagnostiziert und behandelt?

Die Gelenkarthrose wird mit einer klinischen Untersuchung durch den Arzt diagnostiziert. Auch im Röntgen ist die Gelenksabnützung gut sichtbar.

Die Behandlung kann entweder konservativ mithilfe der Physiotherapie, Schmerztherapie oder einer Ruhigstellung erfolgen. Bei ausgeprägter Arthrose erfolgt ein Knorpelaufbau mithilfe eines arthroskopischen Verfahrens oder ein Kunstgelenk.
Begleitet wird die Therapie von LASER-, Eigenblutplasma- und der milden hyperbaren Sauerstofftherapie. Diese Methoden aus der modernen Sportmedizin sorgen für eine raschere Regeneration und mehr Schmerzfreiheit.

Je nach Eingriff tritt nach zwei bis sechs Wochen eine deutliche Besserung der Beschwerden ein. Wird ein Kunstgelenk implantiert, so ist das Tragen von Walkerstiefeln für rund 6-8 Wochen erforderlich.