Steife Schulter / Frozen shoulder

 

Die steife Schulter, die auch oft unter dem englischen Fachbegriff „Frozen Shoulder“ geführt wird, sie ist eine Erkrankung der Schulter, die eine starke Bewegungseinschränkung zur Folge hat. Die Schultersteife prägt sich langsam und schleichend aus, meist leiden die Patienten auch unter Schulterschmerzen.

Wer ist von der Schultersteife betroffen? 

Von der Schultersteife sind mehr Frauen als Männer betroffen, am häufigsten tritt die Krankheit zwischen 50 und 65 Jahren auf. Ursachen für eine Schultersteife sind oftmals Schilddrüsenerkrankungen oder Stoffwechselstörungen, auch in Zusammenhang mit Diabetes Mellitus kann die Schulterversteifung auftreten.

Wie verläuft die Schultersteife? 

Die Schultersteife hat drei Stadien: Zu Beginn ist der Schulterschmerz vorherrschend, der schließlich in eine Versteifung der Schulter übergeht – die Schulter blockiert mechanisch. Durch diese Blockade beginnt sich die Schultermuskulatur abzubauen. Die Schulterversteifung passiert in einem Zeitraum von zwei bis sechs Monaten. Danach kann das Steifsein der Schulter bis zu einem Jahr anhalten.

Danach beginnt sich die Versteifung wieder langsam zu lösen, die Schulter taut sprichwörtlich auf.

Wie kann die Schultersteife behandelt werden? 

Die Therapie der Schultersteife erfolgt meist mit Physiotherapie, in manchen Fällen wird die Schulter mit Cortisoninfiltrationen oder anderen Entzündungshemmern im Gelenk behandelt. In manchen Fällen ist auch eine Kältetherapie wirksam. Ergänzend kann die LASERtherapie angewendet werden.

Bei schweren Verläufen kann eine Operation notwendig sein, dabei wird die Gelenkkapsel gespalten, um wieder Bewegungsfreiheit zu erlangen.

Die Behandlung der Schulterversteifung dauert drei bis sechs Monate.